11. Mai 2017

Keine Förderung mehr für neue Gas- und Ölheizungen ab 2020

 

Die Bundesregierung plant ein Ende der Förderung für Gas- und Ölheizungen: Spätestens ab 2020 sollen Öl- und Gasheizungen mit Brennwerttechnik nicht mehr staatlich gefördert werden, so steht es in der jetzt veröffentlichten "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Programme zur Förderung von Energieeffizienz sollten neu geordnet werden.

 

Die Förderung für neue Gas- und Ölheizungen soll spätestens bis 2020 enden.

Eher negativ für Hausbesitzer ist die geplante Neuregelung der Heizungsförderung.

 

Allerdings sollen Hybridheizungen, die aus Anlagen zur Nutzung fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien bestehen (z.B. Öl- bzw. Gas-Brennwert + Solarthemie oder Wärmepumpen mit Spitzenlast-Brennwertkessel), weiterhin gefördert werden.

 

Wer also eine alte Heizung im Keller hat, ist gut beraten über einen Heizungstausch nachzudenken und bis zur geplanten Aussetzung die Förderung für reine Brennwerttechnik auf Basis von Gas oder Öl im Rahmen eines Heizungstausches zu beantragen. Im Rahmen der KfW-Programme 430 oder 152 winkt hier immerhin ein Zuschuss in Höhe von 10% bis 15% oder extrem günstige Kreditkonditionen.

 

14. Februar 2017

Niedriger Energieverbrauch für Mieter und Käufer wieder wichtiger

 

Für 56 Prozent der Deutschen ist eine optimale Wärmedämmung des Hauses oder der Wohnung ein wesentliches Auswahlkriterium bei Kauf oder Anmietung einer Immobilie. Eine energiesparende Heizanlage ist für 48 Prozent besonders wichtig und für 47 Prozent der Deutschen ist eine insgesamt gute Energieeffizienz der Wohnung oder des Hauses ausschlaggebend.

Energiethemen haben bei der Wohnungs- und Haussuche damit im Vergleich zum Vorjahr wieder an Bedeutung gewonnen. Zu diesem Ergebnis kommt die sechste repräsentative Immobilien-Umfrage von LichtBlick. "Bei hohen Immobilienpreisen sind eine gute Energiebilanz und damit geringere Energiekosten relevante Kriterien für Mieter und Käufer. Damit bleibt auch die eigene Stromproduktion mit einer Solaranlage auf dem Dach und einem Stromspeicher im Keller interessant. Denn so können Haushalte ihre Energiekosten reduzieren und sich unabhängiger machen", sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

07. September 2016

Höhere Sanierungsrate ist wichtiger als ambitionierte Ziele

 

Die Bundesregierung will den Bedarf an Primärenergie aller Häuser in Deutschland bis 2050 auf ein Fünftel des Wertes von 2008 senken. Eine weitere Verschärfung der verpflichtenden Energiesparvorgaben hält der "Qualitätsgedämmt e.V." wie auch andere Organisationen und Verbände jedoch für wenig nutzbringend. Auch aufgrund komplizierter Förderbedingungen sowie aus wirtschaftlichen Gründen schrecken viele Hausbesitzer vor der energetischen Sanierung zurück.

 

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen 2050 alle Gebäude - also Neubauten ebenso wie Bestandsgebäude - weniger im Schnitt einen Bedarf von nur noch rund 40 kWh pro Quadratmeter haben dürfen. Heute liegt dieser Wert bei Neubauten bei etwa 55 kWh. Folglich müsste dieser Wert fast flächendeckend, auch im Bestand, weit unterschritten werden. "Derzeit werden jährlich aber nur etwa 0,8 Prozent des bundesdeutschen Gebäudebestandes energetisch saniert. Bleibt diese Rate auch nur annähernd so niedrig, sind alle Vorgaben und Ziele Makulatur!" warnt Lothar Bombös, Vorsitzender des Vorstands im "Qualitätsgedämmt e.V.".

 

Breite Motivation für den Start energetischer Sanierung sollte in erster Linie eine klare, transparente und auch wesentlich höhere Förderung der Maßnahmen mit sich bringen. "Nach dem Aus der eigentlich schon besiegelten steuerlichen Abschreibung vor eineinhalb Jahren muss die Politik jetzt wieder mehr Anreize für die energetische Sanierung der Bestandsgebäude schaffen. Die nachträgliche Dämmung ist für Hausbesitzer meist freiwillig und muss deshalb gefördert werden!" schlägt Lothar Bombös vor. Gedacht sei an staatliche Finanzspritzen sowie geförderte Energieberatungen, die den Hausbesitzer umfassend über den weitreichenden Nutzen sowie die Wirtschaftlichkeit einer energetischen Sanierung ihrer Immobilie aufklären. "So lässt sich viel zu Unrecht verloren gegangenes Vertrauen wiedergewinnen. Zum Wohl der Hausbesitzer und auch der Umwelt", schließt der Vorstandsvorsitzende des "Qualitätsgedämmt e.V.".

 

Nur mit einer deutlich höheren Sanierungsrate lassen sich die vorgegebenen Ziele in Sachen Klimaschutz und Energiesparen auch erreichen. Schon das im Energiekonzept 2010 formulierte Etappenziel für das Jahr 2020 (20 Prozent weniger Wärmebedarf) rückt derzeit in weite Ferne, wie aus einem neueren Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorgeht. Neben Energieerzeugung, Industrie und Verkehr spielt der Gebäudebereich eine entscheidende Rolle. Denn rund 80 Prozent der Energie werden in einem Gebäude zum Heizen und zur Warmwasserbereitung verwendet. Weit mehr als die Hälfte aller Fassaden in Deutschland ist nicht gedämmt, was allein Energieverbrauch und Heizkosten um 25 bis 30 Prozent reduzieren würde. Bleibt dieses große Potenzial ungenutzt, ist das Scheitern auch der Klimaschutzziele programmiert.

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

02. August 2016

Beim Fenstertausch auch an die Dämmung denken

 

Der Einbau moderner, energetisch optimierter Fenster führt oft zu geringeren Heizkosten. Wer bei der Renovierung allerdings nicht aufpasst, kann sich unversehens einen unangenehmen Schimmelbefall in der Wohnung einhandeln, warnen die Bauexperten von Dekra und empfehlen, die Dämmung der Außenfassade in den Blick zu nehmen.

 

„Die Gefahr der Schimmelbildung beim Austausch von Fenstern hängt mit den besseren Dämmwerten und der hohen Dichtigkeit moderner Fenster zusammen“, erklärt Andreas Kraus, Bau- und Immobilienexperte bei Dekra. Bei älteren, schlecht gedämmten Fenstern schlägt sich Kondenswasser aus der Raumluft direkt an der vergleichsweise kalten Scheibe nieder.

 

„Im Unterschied dazu sind moderne Fenster in der Regel so gut wie winddicht und ausgezeichnet gedämmt. Das hat zur Folge, dass in älteren Häusern mit vergleichsweise schlecht dämmenden Mauersteinen die neuen Fenster dann oft wärmer sind als das umliegende Mauerwerk, so dass sich das Kondenswasser nicht mehr an der Scheibe niederschlägt, sondern an Stellen die konstruktions- oder materialbedingt mehr Wärme abgeben wie beispielsweise in Zimmerecken, an den Fensterstürzen und am Mauerwerk der Fensterlaibungen“, so Kraus. Tritt dauerhaft Feuchtigkeit auf, kann dies schließlich zu Schimmelbefall mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und einem insgesamt schlechten Wohnklima führen.

 

Zur Lösung des Dilemmas empfehlen die Experten, die Dämmwerte der Fenster mit Unterstützung von Fachleuten auf das Mauerwerk abzustimmen. Wer aus energetischen Gründen hochgedämmte Fenster einbauen möchte, kommt bei älteren Gebäuden meist um eine Dämmung der Außenfassade nicht herum. Im Falle des geplanten Fensteraustauschs in einzelnen Wohnungen und wenn keine vollständige Außendämmung vorgesehen ist, geht das unter Umständen nur in Verbindung mit einer ebenfalls gut geplanten und technisch einwandfrei eingebauten Innendämmung. Kritisch sind demnach reisende Fensterbaufirmen zu sehen, die privaten Eigentümern zum Tausch von Fenstern raten, ohne die Maßnahme in ein Gesamtkonzept zur energetischen Sanierung einzubinden.

 

Als vorbeugende Maßnahme zur Entstehung von Schimmelbefall in Wohnungen empfiehlt sich, auch bei modernen, extrem dichten Fenstern, mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern.

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

22. Juli 2016

KfW-Zuschussportal ist gestartet

 

Mit dem neuen KfW-Zuschussportal können Sie nun den Antrag für das Produkt "Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss" (430) schnell und einfach online stellen.

 

Ihre Vorteile:

 

   direkte Beantragung bei der KfW - jederzeit und überall über das Internet

   einfache und intuitive Bedienung

   sofortige Rückmeldung zur Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und zur Zuschusshöhe

   übersichtliche Archivierung aller Unterlagen zum Zuschussantrag

 

Bevor Sie den Zuschuss beantragen können, erstellt Ihr Sachverständiger für Sie eine "Bestätigung zum Antrag" (BzA).

 

Voraussetzung für die Nutzung des KfW-Zuschussportals ist, dass Ihre BzA ab dem 22. Juli 2016 erstellt wurde.

 

Steht auf Ihrer BzA (auch "Online-Antrag") ein früheres Datum, reichen Sie Ihren Antrag und den Verwendungsnachweis bitte per Post bei der KfW ein.

 

Hinweis: Das Datum der BzA (des "Online-Antrags") finden Sie unten rechts in der Fußzeile des Dokuments. Welcher Antragsweg in Ihrem Fall gilt, steht außerdem oben auf der ersten Seite unter "Ihre nächsten Schritte".

 

19. Juli 2016

Energetischer Zustand ist Hauskäufern wichtig

 

Das Thema Energieeffizienz ist in den vergangenen Jahren immer stärker in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Auch für Immobilienkäufer spielt der Energieverbrauch ihres Wunschobjektes eine wichtige Rolle. So ist 84 Prozent der Deutschen ein guter energetischer Zustand beim Hauskauf wichtig. Das zeigen die Ergebnisse des LBS-Hausbesitzertrends 2015. Dies steht im Widerspruch zu den Äußerungen der Immobilienmakler.

Immer mehr Immobilienprofis raten mittlerweile Vermietern von einer energetischen Sanierung ab. Inzwischen gibt fast jeder vierte Makler (24 Prozent) die Empfehlung, vor einer Neuvermietung kein Geld in Maßnahmen zu stecken, die einer besseren Energiebilanz dienen. Durch den anhaltenden Immobilien-Boom und die angeblich hohen Kosten für energetische Sanierungen sind die Investitions-Empfehlungen weiter rückläufig. (Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

14. Dezember 2015

Erweitertes Förderangebot „Energieeffizient Sanieren“ ab 2016

 

die KfW führt im Programm „Energieeffizient Sanieren“ (151, 152) eine zusätzliche Förderung für Bauherren ein, die ab 01.01.2016 ihre alte Heizung gegen eine effizientere Anlage austauschen möchten. Außerdem unterstützt die KfW den Einbau Ihrer neuen Lüftungsanlage, wenn Sie gleichzeitig mindestens eine weitere förderfähige Maßnahme an der Gebäudehülle durchführen.

In beiden Fällen erhalten Sie in der Kreditvariante einen Tilgungszuschuss von 12,5 % der Darlehenssumme, maximal 6.250 Euro. In der Zuschussvariante des Programms "Energieeffizient Sanieren" (430) fördert die KfW das Heizungs- und Lüftungspaket mit einen Zuschuss in Höhe von 15 % der Umbaukosten, max. 7.500 Euro pro Wohneinheit.

Die Antragstellung ist ab dem 01.04.2016 möglich.

 

Heizungspaket:

1. Das Heizungspaket besteht mindestens aus der Erneuerung der Heizungsanlage und der  darauf abgestimmten Optimierung der Wärmeverteilung. Die Voraussetzung für die Förderung sind:

 

2. Es wird ein Wärmeerzeuger aus Basis fossiler Energien (z.B. Gas oder Öl) außer Betrieb genommen, der nicht auf Brennwerttechnik basiert.

 

3. Der außer Betrieb genommene Wärmeerzeuger unterliegt nicht der gesetzlichen

Austauschpflicht nach § 10 EnEV.

 

4. Es wird ein neuer Wärmeerzeuger eingebaut, der in diesem Programm förderfähig ist

(siehe dazu Anlage Technische Mindestanforderungen unter 1.2.1 "Austausch der

Heizungsanlage" und 1.2.3 "Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien").

 

5. Die gesamte Heizungsanlage wird optimiert.

 

Lüftungspaket:

Das Lüftungspaket besteht aus der Erneuerung oder dem erstmaligen Einbau einer

förderfähigen Lüftungsanlage (Zuund Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung in Verbindung mit mindestens einer förderfähigen Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle (z.B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster)

 

17. Juni 2015

Energetische Modernisierung: Hausbesitzer bevorzugen Heizungstausch

 

"Für Hausbesitzer mit begrenzten finanziellen Mitteln können Einzelmaßnahmen ein guter Einstieg in die schrittweise energetische Modernisierung des Eigenheims sein", sagt Christian Stolte, Experte für energieeffiziente Gebäude bei der dena. Der Austausch eines alten Heizkessels, die Erneuerung der Fenster, eine Wärmedämmung und weitere Maßnahmen können über die KfW mit einem Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit gefördert werden. Die Einbindung erneuerbarer Energien zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen kann alternativ auch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst werden.

 

Der Austausch alter Heizkessel. lag dabei im vergangenen Jahr an der Spitze der fünf häufigsten Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung der Heizkosten, wie eine Auswertung der Förderstatistik der staatlichen KfW-Bank durch die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt. Neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik wurden 2014 rund 56.500 Mal von der KfW gefördert. Der Heizungstausch war damit die am häufigsten unterstützte Einzelmaßnahme.

 

Am zweithäufigsten erneuerten Immobilienbesitzer nach der KfW-Statistik alte Fenster. Der Einbau moderner Wärmeschutzverglasung wurde rund 54.500 Mal gefördert. Auf Platz drei und vier der populärsten Einzelmaßnahmen folgen die Wärmedämmung des Daches (rd.

 

26.800) sowie die Fassadendämmung (rd. 13.300). Auf Platz fünf liegt die Überprüfung und Optimierung bestehender Heizungsanlagen, zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich (rd. 3.200). (Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

14. März 2015

Deutlich höhere Fördersätze im Marktanreizprogramm

Erneuerbare Energien ab April 2015

 

Weitergehende Informationen finden Sie hier!

 

03. Närz 2015

Energieberatungen werden seit März stärker gefördert

 

Die Energieberatung wird jetzt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stärker finanziell gefördert. Seit 1. März gibt es für eine sogenannte Vor-Ort-Beratung durch qualifizierte Gebäudeenergieberater in Ein- oder Zweifamilienhäusern bis zu 800 Euro Zuschuss, das sind 400 Euro mehr als vorher. Bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohnungen steigt die Förderung auf bis zu 1100 Euro.

 

Es können maximal 60 Prozent der Beratungskosten gefördert werden. Wenn der Experte den Energie-beratungsbericht in einer Wohneigentümerversammlung erklärt, wird dies noch einmal mit bis zu 500 Euro gefördert.

 

Informationen zur höheren Förderung: www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung.

 

22. Januar 2015

Zinssenkung der KfW im Bereich wohnwirtschaftlicher Investitionen

 

Der Zinssatz in den Programmen 151 „Energieeffizient Sanieren - Effizienzhaus“ und 152 „Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen“ ist ab sofort von ehemals 1% auf 0,75% gefallen!

 

Die Zinsbindung beträgt nach wie vor  10 Jahre. Sondertilgungen können jederzeit in unbegrenzter Höhe ohne Vorfälligkeitsentschädigung geleistet werden.

 

Aktuellel Konditionen finden Sie hier!

 

07. Januar 2015

KfW macht das Programm "Energieeffizient Sanieren" attraktiver

 

Die Tilgungszuschüsse für alle KfW-Effizienzhaus-Standards sind von nun an noch attraktiver, das heißt, sie wurden um 5 % erhöht. Kreditnehmer können ab sofort von der KfW zusätzlich zu einem verbilligten Zinssatz je nach Effizienzhaus-Standard bis zu 22,5 % Tilgungszuschuss erhalten. Gleichzeitig besteht von nun an bei Förderzusage in den Investitionsprogrammen ein verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss.

 

Hierbei erhält der Bauherr 50 % (max. 4.000. Euro) der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten (www.energie-effizienz-experten.de). Das Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" dient der zinsgünstigen langfristigen Kreditfinanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden.

Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

14. Oktober 2014

Energetische Modernisierung nur von Fachleuten

 

Bei einer energetischen Modernisierung sind die richtige Planung und die fachgerechte Ausführung entscheidend für den Erfolg der Maßnahme, die Energieeinsparung. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund in seinem Newsletter hin.

 

Das Problem: Bei der Planung wird gespart

 

Was wegen fehlender oder unzureichender Planung schief geht, lässt sich im Nachhinein kaum reparieren. Ist der Wärmebedarf falsch berechnet, werden energetische Ziele verfehlt. Oft verzichten Hauseigentümer aus Kostengründen auf einen Planer. Doch das Haus erfährt als energetisches System Veränderungen, die zu berechnen sind. Stattdessen werden Handwerksbetriebe unabhängig voneinander mit Einzelmaßnahmen beauftragt. Auch die Heizungsanlage wird nicht geplant. Sie wird auf der Basis von Erfahrungswerten der Heizungsbaufirma installiert und ist aufgrund von Sicherheitszuschlägen meist zu groß ausgelegt. Die wenigsten Anlagen im Ein- und Zweifamilienhaussektor basieren so auf einer korrekten Wärmebedarfsberechnung.

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

07. Mai 2014

Effizienzhaus ist ein Wohlfühlfaktor

 

Eigenheimbesitzer, die ihr Haus energetisch modernisiert haben, sind hoch zufrieden mit dem Modernisierungsergebnis: Das belegt eine gemeinsame Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des ifeu-Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg unter selbstnutzenden Eigentümern von Effizienzhäusern.

 

So würden sich 86 Prozent der Befragten erneut für den gewählten energetischen Standard entscheiden. 12 Prozent würden künftig sogar eine noch höhere Energieeffizienz anstreben. Daher wollen auch 97 Prozent nie wieder in einem unsanierten Gebäude wohnen.

 

„Die bisherige Debatte über das Für und Wider der energetischen Modernisierung ist oft von wenig repräsentativen Einzelbeispielen geprägt“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Mit unserer Umfrage stellen wir erstmals fundierte Daten zur Zufriedenheit der Eigentümer mit dem Sanierungsergebnis zur Verfügung und können damit zeigen, dass eine energetische Sanierung hält, was sie verspricht: sinkende Energieverbräuche und steigende Wohnqualität.“

 

Wohnkomfort top – Schimmel nur in Ausnahme-fällen

 

Neben Fragen zum umgesetzten Sanierungsstandard und dem Sanierungsverlauf wurden die Ein- und Zweifamilienhausbesitzer im Rahmen der Umfrage auch zur Entwicklung der Wohnqualität befragt. Alle Selbstnutzer gaben dabei an, dass sich der Wohnkomfort nach der Sanierung verbessert hat.

 

Die Hauseigentümer machten zudem Angaben zu möglichen Problemen durch Schimmelbefall. Das Ergebnis: Während 39 Prozent der Befragten vor der Sanierung mit Schimmel zu kämpfen hatten, sank dieser Anteil auf 7 Prozent nach der Sanierung. Entsprechend empfehlen 98 Prozent der Hausbesitzer Freunden und Bekannten die energetische Sanierung.

 

„Die energetische Sanierung unseres Hauses war genau die richtige Entscheidung“, betont Jens Zukunft, der als Eigentümer eines Effizienzhauses 55 in München an der Umfrage teilgenommen hat. „Schließlich konnten wir damit unser Haus fit machen für unsere Großfamilie. Dass wir durch die Modernisierung neben der Kosteneinsparung auch unseren Wohnkomfort spürbar gesteigert haben, hatten wir anfangs so gar nicht im Blick. Den erzielten Komfortgewinn möchten wir jetzt aber keinesfalls missen.“

Die Ergebnisse der dena-Umfrage

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)

 

08. April 2014

Neue EnEV 2014

 

Immobilienanzeigen müssen künftig Informationen zum energetischen Zustand des inserierten Gebäudes enthalten: Ab 1. Mai 2014 ist die Veröffentlichung bestimmter Angaben aus dem Energieausweis Pflicht. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hin. Die Regelung ist Teil der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014), die ab Mai in Kraft tritt.

 

Die Verpflichtung gilt für alle Immobilieninserate in kommerziellen Medien wie etwa Zeitungen oder kostenpflichtigen Online-Portalen. Die Verkäufer bzw. Vermieter sind nach der neuen Regelung dafür verantwortlich, dass die wichtigsten Kenndaten aus dem Energieausweis genannt werden. Wer die Angaben unterlässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld.

 

Wenn es sich um Wohngebäude handelt, müssen nach der neuen EnEV folgende Daten in der Anzeige berücksichtigt werden:

 

- die Art des vorliegenden Energieausweises (Bedarfs- oder  Verbrauchsausweis)

- der jeweilige im Energieausweis angegebene Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr

- der im Energieausweis genannte wesentliche Energieträger der Heizung des Gebäudes (z. B. Öl, Gas, Fernwärme, Pellets, usw.)

- das Baujahr des Gebäudes

- die Effizienzklasse, wenn ein neu ausgestellter Energieausweis mit Effizienzklasse vorliegt. Liegt ein älterer Energieausweis vor, müssen die darin
 angegebenen Daten für den Endenergiebedarf/Endenergieverbrauch bzw. der Energie träger der Heizung veröffentlicht werden.

 

Für Nichtwohngebäude gelten zum Teil abweichende Regelungen. Mit Einführung der neuen EnEV gewinnt der Energieausweis für Gebäude auch darüber hinaus an Bedeutung. So sind Verkäufer und Vermieter künftig verpflichtet, den Ausweis bei Immobilienbesichtigungen vorzulegen. Nach Abschluss des Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben werden.

(Quelle: www.ausbauundfassade.de)